Wem gehört Deutschland?
Die Profiteure der
Staatsverschuldung
aus dem TV-Magazin PANORAMA NDR 18.4.2002
Rezept für Staatsverschuldung: Man nehme eine Billion Euro (das allein
sind 1.000 Milliarden), packe noch einmal 226 Milliarden Euro drauf und
füge weitere 737 Millionen Euro hinzu. Das ergibt eine dreizehnstellige
Zahl: 1.226.737.000.000 Euro. So unvorstellbar hoch ist Deutschlands
Schuldenberg, der übrigens pro Sekunde um weitere 1.300 Euro wächst.
Seit Jahrzehnten tritt jeder neue deutsche Finanzminister mit dem Versprechen
an, "den Haushalt zu konsolidieren", also zu sparen - und dreht stattdessen
einfach weiter an der Schuldenschraube. Und jetzt muss Deutschland immer
neue Kredite aufnehmen, nur um die Zinsen und Zinseszinsen für die alten
Schulden zu begleichen.
Eine Republik auf Pump: schlecht für die Bürger, aber gut für
die Banken. Denn die verdienen prächtig an der Staatsverschuldung, zum
Beispiel Deutsche Bank, Dresdner Bank, Bayerische Hypo, die amerikanische
Bank Morgan Stanley und viele andere Kreditinstitute. Ihnen gehört
Deutschland.
*
Anmoderation Anja Reschke:
Beim Baukonzern Holzmann war's im März so weit, das Luft- und
Raumfahrtunternehmen Dornier, der Papierkonzern Herlitz und der Medienmogul
Kirch folgten im April. Alle mussten Insolvenz anmelden. 2002 - das Jahr
der Rekordpleiten. Wer betroffen ist, ist verzweifelt, wer nicht betroffen
ist, ist froh, es nicht zu sein. Dabei sind wir eigentlich alle verschuldet,
und zwar heillos, mit einer unvorstellbar hohen Summe von 1 Billion Euro
- das sind ganz nebenbei bemerkt schon mal Tausend Milliarden. Dann noch
weitere 226 Milliarden obendrauf und noch ein paar Millionen hinterher. Denn
die Bundesrepublik Deutschland selbst steht am tiefsten in der Kreide. Aber
bei wem eigentlich? Das ist ein wohlgehütetes Geheimnis. Wer wissen
will, wem diese Republik eigentlich wirklich gehört, tut sich schwer.
Meine Kollegen sind der deutschen Schuldenspur gefolgt.
Kommentar:
Hans Eichel hat es eilig: In zwei Jahren will er Schluss machen mit der
Schuldenpolitik seiner Vorgänger. Der Sparkommissar im Wettlauf gegen
die rasende Staatsverschuldung. 10.000, 11.000, 12.000, 13.000 Euro. In den
wenigen Sekunden, die Eichel morgens bis in sein Büro braucht, hat
Deutschland schon wieder 80.000 Euro Schulden mehr. Deutschlands Schulden,
eine unvorstellbare Summe: 1.226 Milliarden und viele Millionen Euro. Und
sie tickt unbarmherzig weiter, die Schuldenuhr, die der Steuerzahlerbund
aufgestellt hat.
O-Ton Hans Eichel:
(Bundesfinanzminister)
"Da tickt eine Zeitbombe, und das heißt, wir haben durch Schulden in
der Vergangenheit einen Großteil unserer Zukunft verfrühstückt.
Und deswegen können wir so nicht weitermachen."
Kommentar:
Eine Nobeladresse im Frankfurter Norden. Hier sitzen die Leute, die Deutschlands
Schulden managen. So effizient wie möglich Geld für den Bund
beschaffen, die Aufgabe der Elitetruppe in der Bundesrepublik Deutschland
Finanzagentur GmbH. Ganze sieben Händler jonglieren hier mit den
Staatsmilliarden. Hat der Bund etwa am Morgen zu wenig Geld, um seine Rechnungen
zu bezahlen, wird das kurzerhand besorgt: Schnellverschuldung.
O-Ton Thomas Weinberg:
(Chefhändler, Finanzagentur)
"Heute konkret war es zum Beispiel so, dass wir eine Summe von etwa vier
Milliarden Euro im Markt aufnehmen mussten.
Interviewer:
"Also, die Bundesrepublik Deutschland braucht heute vier Milliarden Euro."
Thomas Weinberg:
"Wir rufen an, und wenn der Kontrahent eben grade dieses Volumen zur
Verfügung hat, dann versuchen wir uns auf einen Zinssatz zu einigen.
Und dann ist das Geschäft gemacht, und das Geld fließt in unsere
Kassen."
Kommentar:
Geräuschlos und diskret werden Milliarden für Deutschland besorgt.
Auch die schwindelerregenden Schuldensummen, die die Agentur auf dem Markt
hin und her verschiebt, sind hier Alltag.
O-Ton Gerhard Schleif:
(Geschäftsführer, Finanzagentur)
"An diese Zahlen gewöhnt man sich, ob da drei Nullen mehr dranhängen
oder drei Nullen weniger, das geht in Fleisch und Blut über, das lässt
einen nicht mehr schlecht schlafen."
Kommentar:
Auch nicht der Handel mit Schatzanweisungen, den langfristigen Schuldscheinen
der Republik. Der Staat als Schuldner ist so begehrt, dass die Banken sich
überbieten, um ihm Geld zu leihen.
O-Ton Gerhard Schleif:
"Wir haben heute zum Beispiel sechsmonatige Schatzanweisungen des Bundes
verauktioniert. Das heißt. Wir bieten die einer bestimmten Bankengruppe
an. Und wir wollten eigentlich fünf Milliarden aufnehmen, und die Banken
haben uns Gebote für 17,3 Milliarden eingereicht."
Kommentar:
Denn für sie kann der Staat nicht genug Schulden machen: Die Banken
- Profiteure der Verschuldung. Für jeden Kredit kassieren sie Zinsen
und Provisionen, jedes Jahr zig Milliarden Euro. Ein Bombengeschäft
und ganz diskret abgewickelt.
Kein Wunder, dass die Liste der Gläubigerbanken nicht unbedingt an die
Öffentlichkeit soll. Denn ihnen gehört Deutschland. Ganz oben die
Deutsche Bank, dann Morgan Stanley, Dresdner Bank, Merrill Lynch - die
Crème de la Crème der internationalen Hochfinanz. Kreditsummen
und Zinsgewinne werden gehandelt wie Staatsgeheimnisse, Interviewanfragen
zwecklos. Die Deutsche Bank: kein Kommentar. Die Dresdner Bank: kein Kommentar.
Die Commerzbank: kein Kommentar. Die Banken kassieren, Eichel zahlt, der
Steuerzahler haftet.
O-Ton Hans Eichel:
(Bundesfinanzminister)
"Das machen wir jetzt seit über dreißig Jahren, zahlen auch nichts
zurück. Wenn ein Kredit fällig wird, wird ein neuer aufgenommen,
um den alten abzulösen."
Kommentar:
Die Chronik der Schuldenmacher:
1971. Der letzte Aufstand der Anständigen. Bundesfinanzminister Möller
tritt zurück. Der Grund: In zwei Amtsjahren ganze drei Milliarden Euro
neue Schulden. Der Neue hält es nur ein Jahr aus. Karl Schiller sagte
damals, er könne keine Politik machen unter dem Motto "Nach mir die
Sintflut". Rücktritt wegen zwei Milliarden Neuverschuldung.
1972. Der Nachfolger hatte weniger Skrupel: Finanzminister Helmut Schmidt
machte fünf Milliarden Euro Schulden - und wurde Kanzler. Die Gesamtschulden
von Bund, Ländern und Gemeinden damals: 91 Milliarden Euro.
1974. Mit ihm ging die Schuldenparty richtig los: Hans Apel. Sorglos und
unbekümmert der Aufbruch in den Schuldenstaat. Finanzminister Apels
Bilanz nach vier Jahren: 33,5 Milliarden Euro Neuverschuldung.
1978. Hans Matthöfer, der nächste Finanzminister, sorgt für
noch verrücktere Schuldenrekorde. 56 Milliarden Euro Miese. Sein Kanzler:
Helmut Schmidt. Und die CDU versprach, alles besser zu machen
Wahlspot:
"Lassen Sie uns den SPD-Staat stoppen."
O-Ton Gerhard Stoltenberg:
"Mit der hemmungslosen Schuldenmacherei der Regierung Schmidt/Genscher kann
es so nicht weitergehen."
Kommentar:
CDU-Wahlsieg: Stoltenberg war nun selbst Kassenwart. Vorher große Worte
und dann doch wieder neue Schulden: 75 Milliarden.
1989. Theo Waigel und die deutsche Einheit - natürlich kreditfinanziert.
Die Schulden explodierten: Waigels Horrorbilanz: 428 Milliarden Euro neue
Schulden.
1998 standen Bund, Länder und Gemeinden mit über 1,1 Billionen
Euro in der Kreide. Heute sind es schon wieder 100 Milliarden mehr. Und auch
in diesem Jahr macht Hans Eichel wieder neue Schulden: rund 21 Milliarden
Euro nur für den Bundeshaushalt.
Bad Homburg, eine Idylle. Hier wird über Eichels Schulden Buch
geführt, in der Bundeswertpapierverwaltung. Schuldenverwaltung hieß
die Behörde bis vor kurzem, doch das klang zu negativ. Überhaupt
war früher vieles anders: Die Schulden wurden noch mit Tinte in dicke
Folianten eingetragen. Das Schuldbuch aus einer Zeit, als die Staatsverschuldung
noch zwischen zwei Buchdeckel passte. Heute ist der horrenden Schuldensumme
nur noch mit Großrechnern beizukommen. Das Schuldbuch 2002 - eine
Computerdatei. Und die Post an die Gläubiger muss schneller produziert
werden, um mit der Verschuldung Schritt zu halten. Schuldscheinquittungen
im Sekundentakt. Auch in Bad Homburg sind Deutschlands Schulden grauer Alltag.
O-Ton Knut Kage:
(Präsident, Bundeswertpapier-Verwaltung)
"Wir streben keine höhere Bundesschuld an, etwa um Arbeitsplätze
hier zu halten. Wir haben genug andere Aufgaben. Wir wollen ordentlich und
flexibel weiterarbeiten."
Kommentar:
Ordentlich und flexibel in die Pleite. Viel Zeit bleibt Eichel nicht, um
die Wende noch zu schaffen. Denn so bankrott ist der Staat: 752 Milliarden
Euro hat sich allein der Bund seit 1980 geliehen. Das Geld wurde komplett
gefressen von den 903 Milliarden Euro Zinsen, die er für diese Kredite
zahlen musste.
O-Ton Wolfgang Kitterer:
(Schuldenexperte Universität Köln)
"Die Schulden werden immer höher sein, auf Dauer, als das, was man sich
durch Kredite erkauft hat. Das heißt, es ist ja jetzt auch schon
festzustellen, dass die Defizite, die man macht, auf Dauer nicht ausreichen
können, um die Zinslast abzudecken. Was bedeutet das wiederum? Dass
man zusätzliche Zinslasten wiederum über Steuern finanzieren muss.
Also resultiert aus der Staatsverschuldung letztlich nur eine höhere
Steuerlast. Man hat niemandem etwas Gutes getan, es sei denn den
Wertpapierhaltern."
Kommentar:
Eichel, der Schuldenkiller? Tatsächlich ist sein Sparprogramm nur ein
ganz bescheidener Anfang. Denn das ist Deutschlands Schuldenberg: 1.200
Milliarden Euro. Was Eichel einsparen will, ist lediglich die Neuverschuldung
- derzeit ganze 42 Milliarden. Vom Abbau des gigantischen Schuldenberges
ist noch gar nicht die Rede.
Jetzt hat Eichel versprochen, spätestens 2006 keinen Cent neue Schulden
mehr zu machen. Doch ein Hintertürchen hält auch er sich noch offen.
O-Ton Interviewer:
"Sie legen Ihre Hand dafür ins Feuer, dass es 2006 eine Null gibt?"
Hans Eichel:
"Wir setzen alles daran. Alles, was wir tun können, tun wir. Was Sie
nie im Griff haben, ist die Weltkonjunkturentwicklung. Wenn es eine große
Rezession gibt, sieht natürlich die Welt anders aus."
Kommentar.
Der Schuldenuhr ist die Konjunktur egal, sie tickt unerbittlich weiter.
O-Ton Friedrich Halstenberg (ehem. Finanzminister NRW):
"Es ist auch durchaus möglich, dass wir unsere Staatsfinanzen ganz zu
Grund richten. Noch ein, zwei Jahrzehnte weiter in dieser Musik, dann gibt
es einen anderen Staat."
Bericht: Jochen Graebert, Max von Klitzing, Stephan
Stuchlik
*
Ein vorbildlicher Service befindet sich auf der
Internet-Seite von PANORAMA !
|
1.361.594.545.668 Euro
(1 Billion 361 Milliarden 594 Millionen)
So unvorstellbar hoch ist Deutschlands Schuldenberg,
der übrigens pro Sekunde um weitere 2.186 Euro wächst.
(Stand 8/2004) |
Anregung
an die TV-Redaktion: "Vielleicht fragen Sie auch mal die Schufa, wie die
das
Verhalten der Regierung bewertet. Das würde mich sehr interessieren."
R.K
Antwort
"Die Schufa würde den Staat wahrscheinlich als hoch kreditwürdig
einstufen,
das ist ja das Teuflische an der Geschichte. Schliesslich stehen zig-Millionen
Steuerzahler für die Schulden gerade. Die Gläubiger werden keine
Probleme
bekommen, wohl aber die Bürger."
Bundesrechnungshof rügt
So sinnlos werden unsere Steuergelder verpulvert
Von protzigen Behörden bis schlampige Planung:
Alarmierende
Beispiele - und wie die Verschwendung gestoppt werden soll
Die Schuldenuhr tickt und tickt und tickt... Jede Sekunde rutscht Deutschland um 2186 Euro weiter ins Minus. Trotzdem werden unsere Steuergelder zum
Fenster hinausgeworfen, rügt der Bundesrechnungshof in seinem neuen Bericht.
Hier einige der
schlimmsten Beispiele:
- Bundeskanzleramt.
Die Kosten für den Bau stiegen von geplanten 400 auf 512 Mio. Euro. Unter anderem musste die Erde im Park ausgetauscht werden, weil dort nicht ein Grashalm wachsen wollte.
- Geisterschule. Das Auswärtige Amt wollte in Genua (Italien) trotz rückläufiger Schülerzahlen eine Deutsche Schule errichten, kaufte für 4,6 Mio. Euro ein Grundstück. Gebaut wurde nie.. .
- Protz-Rathaus. Die Stadtväter von Scharbeutz (Schleswig-Holstein) ließen sich nicht
lumpen, bauten für 7,6 Mio. Euro ein Rathaus mit einem sechsstöckigen Turm (150000 Euro) - den nutzt
aber niemand.
- Huren-Steuer. Weil die Finanzämter die Einnahmen von Prostituierten (geschätzter Jahresumsatz: 6 Mrd. Euro) nicht richtig prüfen, gehen dem Staat
rund 2 Mrd. Euro durch die Lappen.
- Pleitegeier-Stadt. Berlin verschleuderte 1,2 Mrd. Euro. Unter anderem vergibt die Stadt Sozialhilfe-Darlehen, ohne sie zurückzufordern, bewässert Grünanlagen mit teurem Trink- statt mit Regenwasser.
- Bundeswehr-Schlamperei.
"Trinkwasserfiltergeräte wurden für ca. 4,3 Mio. Euro umgerüstet - und entsprachen trotzdem nicht den geltenden Richtlinien. Sie wurden entsorgt...
- Fehlplanung.
In Norderstedt wurde eine Verkehrsinsel für 29.000 Euro errichtet. Nach
Fertigstellung protestierten viele Bürger dagegen - die Insel entpuppte sich für viele Verkehrsteilnehmer als Hindernis. Folge: Sie wurde wieder abgerissen. Zusätzliche Kosten: 5000 Euro.
Wie kann man diese Verschwender zum Sparen zwingen? Karl Heinz Däke, Präsident des
Bundes der Steuerzahler: "Wer fahrlässig oder vorsätzlich Steuergelder verschwendet, sollte
mit seinem Privatvermögen haften, um einen Teil des Schadens wieder gutzumachen. Es kann nicht sein, dass die Verantwortlichen mit einer Das-ist-doch-nicht-mein-Geld-Mentalität zu Werke gehen."
TVneu 33/04
Staatsschulden wachsen um 5,8 Prozent
Die Staatsverschuldung in Deutschland ist zum Jahresende 2003
wieder kräftig gestiegen. Insgesamt weisen die öffentlichen Haushalte
1,325 Billionen Euro {2,59147 DM!} an Verbindlichkeiten aus.
Im Vergleich zum Vorjahr sei die Verschuldung um 5,8 Prozent oder 72,4 Milliarden
Euro gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden
mit. Am höchsten ist der Bund verschuldet; auf ihn entfallen 56,5 Prozent
der Staatsschulden. Beim Bund und seinen Sondervermögen erhöhten
sich die Schulden um 5,2 Prozent auf 40,7 Milliarden Euro. Bei den Ländern,
die knapp 32 Prozent der Gesamtschulden ausweisen, betrug der Anstieg 7,8
Prozent auf 30,2 Milliarden Euro.
Gemeinden und Gemeindeverbände verzeichneten mit 1,9 Prozent auf 1,6
Milliarden Euro die geringste Aufnahme an Neuschulden. Seit Januar 2004 steigen
die Staatsschulden mit 2186 Euro pro Sekunde und werden am Ende des Jahres
die Höhe von 1.399.088.061.230 Euro erreicht haben.
Wie hoch die Gesamtschulden des Staates sind, veranschaulicht eine
Beispielrechnung des Bundes der Steuerzahler: Würden ab sofort keine
Schulden mehr aufgenommen und würde die öffentliche Hand gesetzlich
verpflichtet, jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen, so
würde dieser Prozess mehr als 110 Jahre lang andauern müssen, um
den Schuldenberg vollständig abzutragen.
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,288094,00.html 26. Februar
2004
Da fragt sich der besorgte Bürger: Wann kommt die
nächste Währungsreform?
Bankenskandal Berlin
(Text der Anzeige, der dem Tagesspiegel vorlag)
BÜRGERINNEN UND BÜRGER VON BERLIN
Kliniken, Kitas und Schwimmbäder werden geschlossen, Schulbücher
nicht mehr bezahlt, Universitäts- und Kulturetats zusammengestrichen,
Arbeitsplätze abgebaut
37.000 BerlinerInnen haben sich am Volksbegehren beteiligt
Finanzsenator Thilo Sarrazin sagt: "Berlin ist pleite" Einer der Gründe:
DER BANKENSKANDAL -
WAS KOSTET UNS DAS ?
Wir haben 2001 bereits € 1,755 MILLIARDEN gezahlt.
Wir sollen zahlen: ab 2004 jährlich € 300 Millionen - 25 Jahre
lang
insgesamt € 6,4 Milliarden.
Das sind: pro Einwohner € 6.370 oder pro Beschäftigten €
14.500.
DABEI WIRD ES NICHT BLEIBEN!
21,6 Milliarden € hat der Senat von Berlin selbst für die weitere
Risikoabdeckung des Mißmanagements und der korrupten
Geschäftspraktiken bis zum Jahr 2032 angesetzt.
Die Summe, die im Antrag an den EU-Wettbewerbskommissar Monti
genannt wird, liegt sogar bei mindestens 35 Milliarden €.
WER HAT DAS ZU VERANTWORTEN ?
Die Manager der Bankgesellschaft Berlin, deren Aufsichtsräte,
die Bankenaufsicht, die Wirtschaftsprüfer, die Politiker.....
Die Manager:
-
Klaus-Rüdiger Landowsky: Monatspension € 19.812
(Jahrespension € 237.744)
-
Jürgen Noack: Monatspension: € 15.338 (Jahrespension € 184.056)
-
Ulf-Wilhelm Decken: Monatspension: € 19.020 (Jahrespension €
228.240)
-
Jochen Zeelen: Monatspension: € 15.338 (Jahrespension € 184.058)
-
Lothar Wackerbeck: Monatspension € 16.378 (Jahrespension € 196.538)
-
Bernd Morgenroth: Monatspension: € 22.085 (Jahrespension € 285.020)
-
Klaus von der Heyde: Monatspension: € 17.085 (Jahrespension €
205.020)
-
Norbert Pawlowski: Monatseinkommen geschätzt: € 35.000 (Jahrespension
€ 420.000)
-
Wolfgang Rupf: Monatsgehalt bis Oktober 2006 € ca. 60.000 (Jahresgehalt
bis
Okt 2006 € 720.000), danach Pension monatlich € 30.000 (Jahrespension
€ 360.000)
-
und 20 weitere Vorstände...
Die Aufsichtsräte:
Edzard Reuter ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bankgesellschaft
Berlin, ehem. Vors. Daimler-Benz AG,
Heinz Dürr ehem. Vors. Deutsche Bahn AG,
Friede Springer Axel Springer AG,
Dieter Feddersen RA, ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bankgesellschaft
Berlin, div. Aufsichtsräte,
Erwin Staudt ehem. Vorstands-Vors. IBM Deutschland, div. Aufsichtsräte,
Klaus Murmann Ehrenpräsident der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände e.V., div. Aufsichtsräte,
Manfred Bodin Vorstands-Vors. Nord LB,
Peter Kurth CDU, ehem. Senator f. Finanzen,
Annette Fugmann-Heesing SPD, ehem. Senatorin f. Finanzen,
Ditmar Staffelt SPD, Staatssekretär i. Bundeswirtschaftsministerium,
Wolfgang Branoner, CDU, ehem. Senator f. Wirtschaft und Technologie,
Horst Kramp ehem. Präsident der Industrie-und Handelskammerzu Berlin
(IHK),
Hartmut Friedrich DAG/ver.di Berlin u. Brandenburg,
Ernst-Otto Kock ÖTV/ver.di Berlin,
Joachim Tonndorf, DAG/ver.di Berlin u. Brandenburg
u.a...
WAS IST ZU TUN ?
· Rücknahme des Gesetzes zur Risikoübernahme vom 16.4.2002
· Rückabwicklung der Fonds
· Sofortige Entlassung aller Vorstandsmitglieder, Bankmanager
und Aufsichtsräte, die beteiligt waren
· Rückzahlung der unrechtmäßig erhaltenen Vergütungen
· Strafrechtliche Verfolgung ihrer Vergehen vor weiteren
Verjährungen
· Sofortige Entflechtung der Bankenholding, keine weiteren
Verschiebungen von Bankrisiken auf den Landeshaushalt
· Neuaufbau einer gesunden Bankenstruktur für die Region
Wir fordern eine objektive, öffentliche, unabhängige Prüfung
aller
Alternativen zum Wohl des Landes Berlin und unserer Zukunft.
Wir unterstützen das Volksbegehren gegen den Bankenskandal! Schließen Sie sich unserem Protest an.
(Adressangabe der Kreibich-Gruppe,
im folgenden Initiative "Bürger gegen Bankenskandal" genannt)
Die Initiative "Bürger gegen Bankenskandal" wird unterstützt durch:
Janin Viviane Ahnefeld Rechtsanwältin, Prof. Dr. Elmar Altvater
Professor für Politische Wissenschaften,
Johanna Bacher Richterin am Amtsgericht, Klaus Bahnemann, Dr.
Hans-Joachim Bangel, Prof. Dr. Gerhard
Bauer em. Professor, Suzanne Begin, Ingrid Behring, Lothar Behring,
Doris Behring, Erika Behring, Annett Behring, Bärbel Bellack, Wilfried Bellack, Dr. Hartwig Berger
Hochschullehrer, Prof. Dr.-Ing. Albrecht
Betram Professor für Mechanik, Prof. Dr. Joachim Borner
Forschungsschwerpunkt Nachhaltige Entwicklung,
Detlef Borrmann Rechtsanwalt, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für
Justiz a.D., Prof. Dr. Klaus Brake
Professor für Stadt- und Regionalentwicklung, Judith Brandt Professor
für Öffentliches Recht, Prof. Dr.
Edmund Brandt Professor für Öffentliches Recht, Erhard Brassat
Kunstpädagoge, Günter Brinker Dipl.-Kaufmann u. Vorstandsvorsitzender
des Bundes der Steuerzahler Berlin, Prof. Dr. Jutta Brückner Professorin
für Film, Autorin und Regisseurin, Martin Buchholz Kabarettist,
Buchautor und Journalist Prof. Dr. Günter
Bühler, Rita Christoph Kaufm. Angestellte, Prof. Dr. Brigitte
Clemens-Ziegler Professor für
Betriebswirtschaftslehre, Gerd Conradt Regisseur, Dipl.-Ing. Axel Corte,
Prof. Dr. Wolfgang van den Daele
Soziologe, Prof. Dr. jur. Albrecht Dehnhard ein Professor für
Verfassungsrecht, Friedrich Christian Delius
Schriftsteller, Manfred Demski, Helmut Dohmeier Zahnarzt, Angelika
Dornröse Schauspielerin, Regisseurin,
Autorin, Inge Draeger, Hermann Draeger, Dr. Cornelia Dürncke
Kultur-Ökonomin, Robert Dupuis Privatforscher, Gerd Eckel Architekt und
Unternehmer, Sarah Eckel Malerin und Verlegerin, Prof. Dr. Peter
Eigen Jurist, langjähriger Weltbank-Manager, Regina Ewert
Umweltreferentin, Dr. med. Siegfried Eyhorn
Laborarzt, Angelika Ezzeldin, Dipl.-pol. Annegret Falter
Politikwissenschaftlerin und Journalistin;
Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler VDW, Prof.
Dr. Christian Fenner Professor für Politische Wissenschaft, Franz Fliessbach Betriebsingenieur bei der
Messe Berlin, Dr. Peter Fries
Rechtsanwalt, MarIies Fuhrmann Lehrerin, Prof..Dr. Georges Fülgraff
Professor für
Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Heinz-Günter Geis bis 2001 Institut
für Bank-und Finanzwirtschaft
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der FU Berlin, Wolfgang GeIsner
sozial. u. Wirtschaftsmanager, Heiko Glawe Politologe, Dr. Edgar Grill
Wissenschaftler am Institut für Zukunftsstudien und
Technologiebewertung, IZT, Horst Grelka kaufm. Angestellter i. R.,
Regina Grelka Buchhalterin, Karen Greve Physiotherapeutin, Klaus
Gromadecki , Prof. Dr. Peter Grohlan Professor für Politikwissenschaft,
Michael P. Hamburger Dramaturg am Deutschen Theater, Gisela Hanisen
Studienrätin, Klaus-Detlef Hansen Ministerialrat Im Ministerium für
Bildung, Jugend und Sport, Bettine Gräfin von Hardenberg Ärztin, Evelyn Harder Diplom-Psychologin, Jutta Harnisch Kostümbildnerin, Klaus
Harnisch Dramaturg u, Kulturmanager, Prof. Dr. Hartmut Häußermann
Professor für Stadt- und Regionalsoziologe, Kathrin Henniger
Buchbinderin, Barbara Henniger Karikaturistin. Dr. Detlef Hensche
Rechtsanwalt; ehem. Bundesvorsitzender der IG Medien, Prof. Dr. Hansjörg
Herr Professor für supranationale Integration, Prof. Dr. Martin
Hildebrand-Nilshon Hochschullehrer, Prof. Dr. Eckart Hildebrandt
Professor für Wirtschaftswissenschaft, Hermann Hildebrandt Jurist,
Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wissenschaft und Kultur a.D.,
Barbara Hoppe, Andreas Hoppe, Helmut Horst Studienrat, Dr. Ellis Huber
Arzt, Vorstand der SECURVITA BKK, ehem. Präsident der Ärztekammer
Berlin, Helga Hübler Physiotherapeutin, Prof. Dr. Ferdinand Hucho
Professor für Biochemie, Dr. Renate Huhn Fachärztin, Prof. Dr, Dieter
Huhn Facharzt für Innere Medizin, Prof. Dr. Hillert Ibbeken Professor
für Geologie, Prof. Dr. Hartmut Jäckel Professor für Pol. Wissenschaft,
Staatssekretär a.D., Christine Jackob-Marks Malerin, Klaus Dieter Jacobs
Architekt, Prof. Dr. Eva Jaeggi Professorin für Psychologie und
Physiotherapie, Buchautorin, Günter Jeschonnek Regisseur und Autor. Dr.
Otmar Jung Privatdozent am Fachbereich Politik- und
Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Ulrich Jürgens Sozial-u.
Arbeitswissenschaftler, Prof. Dr. Ulf Kadritzke Professor für
Arbeits- und Industriesoziologie, Christian Kamburow Ingenieur, Jutta
Karow Malerin, Hans-Jürgen Karstädt Leiter der ärztlichen Abteilung der
LVA Berlin, Annemarie Karstädt-Garrels Studienrätin i.R., Gisela Kayser
Kulturmanagerin, Sabine Kebir Publizistin, Buchautorin. Dr. Karl-Dieter
Keim Leiter des Instituts für Regional- u. Stadtforschung (IRS), Dr.
Harald Keiter Chemiker, Regierungsdirektor am Umweltbundesamt, Thomas
Keller Projektentwickler, Dr. Markus Kerber Volkswirtschaft und
Wirtschaftsrecht, Lore Kiepenheuer Verlegerin, Prof. Dr. Klaus Peter
Kisker Wirtschaftswissenschaftler, Prof. Dr. Hermann Klenner
Rechtswissenschaftler, Dr. Kurt Klose, Renate Klose, Frederieke Klose
Lehrerin, Traugott Klose Physiker, Prof. Dr. Peter Knirsch Professor
ein. für Volkswirtschaftslehre, Thomas Korbun Geschäftsführer, IOW
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Berlin, Mirco Kreibich
Ökonom u. Biologe, Miriam Kreibich Sozialwissenschaftlerin u.
Projektleiterin, Prof. Dr. Rolf Kreibich Institutsleiter und
Zukunftsforscher, Dr. Renate Kreibich-Fischer Psychologin, Prof. Dr.
Ekkart Krippendorf Professor für Politikwissenschaft, Dr. Clementine
Kugler Kultur-Publizistin, Ingeborg Kugler, Prof. Rudolph Kugler Maler,
Margit Kühne, Peter Kühne, Prof. Dr. Ralph Kurer Diplom-Ingenieur,
Cleo7etra Kurze Grafikerin, Jutta Lackstrecker Diplom-Psychologin,
Psychotherapeutin, Dipl.Ing. Hans-Jürgen Lindemann Initiative
Bankenskandal Berlin, Hans-Georg Lorenz Rechtsanwalt Mitglied das
Abgeordnetenhauses von Berlin (MdA), Volker Ludwig Theaterautor und
Letter des Grips-Theaters Berlin, Brita Maa; Sozialarbeiterin, Percy
MacLean Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin und ehem.
Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte Berlin, Prof. Dr.
Birgit Mahnkopf Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik;
Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) Barbara
Maire, Prof. Dr. Jürgen Marten Rechtsanwalt, Dr. Anke Maltiny
Publizistin, ehem. Senatorin für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin,
Charlotte Marx Erzieherin, Ulla Melzner Fachhochschullehrerin, Dr.
Peter Meyer Gymnasiallehrer, Prof. Dr. Bertram Michel Professor für Arbeitsrecht, Dr. Hans-Jürgen Nagel Versicherungsmakler, Ingrid Nagel
Versicherungsmaklerin, Dr. Wolfgang Neef Wissenschaftsreferend der TU
Berlin, Dr. Ilse Nilshon Hochschullehrerin, Michael Nitschke, Dr. Roland
Nolte Physiker. Kaufmännischer Geschäftsführer, Paul von der NuII
Buchhändler, Prof. Dr. Claus Offe Professor für Politikwissenschaft, Dr. Henner Oft, Gert Pack. Dr. Heiko
Pangrik Diplom-Ingenieur, Doris
Pastille Büroleiterin und Chefsekretärin, Dr. Reinhard Pastille
Privatdozent und Studiendirektor, Pia Paust-Lassen Wissenschaftliche
Mitarbeiterin, Dipl.-Ing. Ulrich Pfeffer. Jutta Poppinga Studienrätin.
Prof. Dr. Ulrich K. Preuß Hochschullehrer für öffentliches Recht, Marco
Regensburger Kaufm. Angestellter, Prof. Dr. Jens Reich Professor für
Bioinformatik, Dr. Eva Reich Ärztin, Rita Reinhardt Gemeindesekretätin,
Küsterin, Stefan Richter Geschäftsführer der Grünen Liga, M. Rieber Neue
Thomashof GmbH, Irmgard Riepenhausen, Thomas Riepenhausen St D. i. R,
Sprachlehrtorscher, Hans Rieska Rechtsanwalt und Notar,
Vorstandsmitglied der Moses Mendelssohn-Gesellschaft Berlin, Du Frank
RodIoh Fachanwalt für Steuerrecht, Prof. Dr. Herwig Roggemann Professor
für Rechtsvergleichung, Osteuropäisches Recht und Strafrecht. Lea Rosb
Publizistin und Medienunternehmerin, Astrid Röstel, Prof. Dr. Roland
Roth Professor für Politikwissenschaft, Susanne Rudolph, Johann-Christoph Rudolph, Uwe Schamhorst Rechtsanwalt und Notar,
Wissenschaftlicher Arbeitskreis zur Bankgesellschaft Berlin, Dr. Jürgen
ScheTfran Physiker, Dr. Ines-Petra Scheibe psychologln, Prof. Werner
Schenkel Diplom-Ingenieur, ehem. Erster Direktor und Professor am
Umweltbundesamt, Prof. Dr. Christoph Scherrer Professor für Politische
Wissenschaft, Prof. Dr. Jürgen Schleicher Professor für Verfassungs- und
Verwaltungsrecht, Gisela Schlicht Bildende Künstlerin, Dr. Herbert
Schmidt Chirurg, Marina Schnurre Krebstherapeutin und Schriftstellerin,
Reinhard D. Schutz, Günter Schulz Rentner, Daniela Schulz Regisseurin,
Produzentin, Dipl.-Ing. Jakob SchuIzeRonr Architekt und Stadtplaner,
Prof. Ernst Schumacher em. Professor, Renate Schumacher, Prof. Dr.
Gesine Schwan Politikwissenschaftlerin u. Universitätspräsidentin, Dr.
Volker Schwarz Verleger, BWV Berliner Wissenschaftsverlag, Prof. Dr.
Hans-Peter Schwintowski Professor für Bürgerliches Recht, Handels-
Wlrtsthafts- und Europarecht, Walter Seldl, Amt Seifert Rechtsanwalt,
Juliane Sebert Steuerberaterin, Heidi Seyde Stadtführerin, Ingeborg
Siller Physiotherapeutin, Prof. Dr. Dieter Simon Rechtshistoriker, Prof.
Dr. Udo Simon Professor für Mathematik, Dr. Kirsten Specht, Prof. Dr.
Rainer Stachuletz Professor für Betriebliche Finanz- und
Investitionspolitik, Dipl.-Volkswirtin Mathilde Stanglmayr
Immobilienökonomin, Bankbewerterin, Gisela Steinmann Sachbearbeiterin,
Angela Steinmüller Mathematikerin und Schriftstellerin, Dr. Karlheinz
Steinmüller Physiker und Zukunftsforscher, Helena Stern Steuerberaterin,
Prof. Dr. Peter Stoltzenberg Intendant a.D.; Professor Schauspielkunst,
Dr. Matthias Teller Diplom-Ingenieur, Unternehmer, Hllmar Thate
Schauspieler, Evelyn Thiede Chefsekretärin, Barbara Thürmer Architekt
und Designer, Freier Mitarbeiter des Senats Von Berlin im Gebiet der
weltweiten Außendarstellung Berlin, Prof. Ludwig Thürmer
Kommunikationswissenschaftler Ausstellungsbau, Erika Uda Lehrerin,
Rudolph Uda Schulleiter, Dr. Wolfgang Ullmann Pfarrer, ehem. Mitglied
des Deutschen Bundestages (MdB) und Mitglied des Europäischen Parlaments
(MdE), Dipl.-Päd. Luisa Umlauf, F. van der Heljqen, Dr. Dieter Vesper
Wirtschaftswissenschaftler, Konjunkturforscher am DIW, Thomas Vock
Altenpfleger, Dr. Ingeborg Vogel Psychologin und Psychotherapeutin;
Studiendirektorin, Prof. Dr. Claudia von Braunmühl Professorin für
Politische Wissenschaft, Prof. Dr. Eberhard von Einem Professor für
Stadt- und Regionalökonomie, Prof. Dr. Hartmut von Hentig Soziologe u.
Bildungswissenschaftler, Klaus Vondenverth Karikaturist, Prof. Dr. Klaus
Wagenbach Verleger, Brigitte Waller Oberstudienrätin, Prof. Dr. Peter
Waller Professor für Wirtschaftsgeographie, Monica Wapnewski Bildhauerin
und Malerin, Prof. Dr. Peter Wapnewski
Literaturwissenschaftler, Sarah Wayer, Dr. Peter Weber Richter am
Kammergericht LR, Prof. Dr. med. Klaus-Werner Wenzel Arzt. Prof. Dr. Uwe Wesel ein. Professor für
Rechtsgeschichte, Katrin Witte Sozialarbeiterin,
Thomas Witte Lehrer, Ada Wirhake-Scholz ehem. Stadträtin für Familie,
Jugend und Sport; Unternehmerin, Dr. Frieder Otto Wolf Soziologe, Markus
Wollschläger, Dr. habil. Henner Wolter Rechtsanwalt, Heidrun
Woznikowski Lehrerin, Helga Wullweber Rechtsanwältin, Ursula Zibell,
Hansvolker Ziegler MDgt. a. D. beim
Bundesministerium f. Bildung u. Wissenschaft, Prof. Dr. Rainer Ziegler
Professor für Betriebswirtschaftslehre,
Dr. Hans-Joachim Ziesing Wissenschaftler, Maria Ilona Zodl, Gerwin
Zohlen Autor,
Lesen Sie auch den ausführlichen Artikel: 'Zensur! Boykott! - Zum Berliner
Bankenskandal kommt jetzt ein Medienskandal hinzu. Tagesspiegel und Berliner
Zeitung lehnten den Abdruck einer bezahlten Anzeige der "Initiative Bürger
gegen den Bankenskandal" ab' von Till Meyer 27.02.2004 www.jungewelt.de/2004/02-27/003.php
Hypovereinsbank schädigt Immobilienbesitzer
Laut einer Fernsehsendung in der ARD am 3.4.2002*) hat die
Hypovereinsbank über 3000 Immobilienbesitzer bewusst betrogen. Vermittler,
Notar und Bank haben in betrügerischer Absicht bewusst Immobilien
überteuert verkauft und falsche Werte als Grundlage genommen. Nachdem
nun ein Bankinsider und ein Vermittler auspacken, besteht die Hoffnung den
Betrug in Milliardenhöhe zu beweisen. 5 Geschädigte haben schon
mit Hilfe eines Selbstmordes das Problem gelöst. Das Problem bezieht
sich aber nicht nur auf die Hypovereinsbank. Das Schlimme ist, dass es viele
andere Banken genauso machen, wie mir ein Fall aus meinem Bekanntenkreis
bezeugt.
Quelle: Keppler-Rundbrief 4/02 - www.rolf-keppler.de
*) 'Die Immobilienfalle - Wie eine Bank ihre Kunden ausplünderte' NDR/SWR
02
Steuerwahnsinn - deutsche Steuerzahler
finanzieren Hollywood-Filme
In dieser Woche werden bei dem Filmfestspielen in Berlin viele neue Filme
aus Hollywood vorgestellt, die mit deutschem Geld finanziert wurden. Das
hat Methode: In den vergangenen Jahren sind in aller Stille mehr als zwölf
Milliarden Euro aus Deutschland nach Hollywood geflossen. ... Angesichts
leerer öffentlicher Kassen nicht nur steuerpolitischer, sondern auch
volkswirtschaftlicher Unsinn, sagen Experten. In Deutschland liegt die
Filmförderung danieder, doch das Finanzamt finanziert die amerikanische
Filmindustrie mit Milliarden.
Was würde geschehen, wenn das Steuergeld aus Germany ausbliebe?
Schuyler M. Moore, Filmfinanzierungsexperte Stroock & Stroock & Lavan,
Hollywood: "Das wäre eine Katastrophe, eine absolute Katastrophe. Allein
die Vorstellung ist eine Katastrophe."
Reporter: "Was würde Hollywood dann machen?"
Schuyler M. Moore: "Nun, wir säßen in der Tinte. Die unabhängige
Filmbranche wäre dann am Ende, weil sie diese Gelder als Kapital dringend
braucht. Und seit fünf Jahren fungiert Deutschland als die
Finanzierungsquelle schlechthin. Wenn sie erschwinden würde, dann
verschwände auch ein Großteil der Hollywood-Filmbranche."
ARD, Monitor Nr. 499 am 13.02.2003
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Das Geld ist für den Tausch entstanden,
der Zins aber weist ihm die Bestimmung an,
sich durch sich selbst zu vermehren.
Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise
unter allen am weitesten dem Naturrecht.
Aristoteles
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Texte zum Thema Geld
Mit freundlichen Empfehlungen
Humanistische AKTION
03/2002
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